~ It is better to see something ones than to hear about it thousand times ~
Die Zeit vergeht wie im Flug- inzwischen bin ich schon die
achte Woche hier in Ghana und rückblickend kann ich sagen, dass diese zwei
Monate mir gerade einmal vorkommen wie zwei Wochen. Es gibt so viel zu tun,
wodurch meine Zeit, einen neuen Blogeintrag zu verfassen immer weniger wird.
Außerdem ist der Schulalltag in vollem Gange, weshalb es weniger zu erzählen
gibt. Dennoch unternehmen wir in unserer unterrichtsfreien Zeit viele Ausflüge,
um das Land und die ghanaische Kultur immer weiter kennenzulernen.
Nicht nur die Landschaft, auch die örtlichen Krankenhäuser
habe ich in den letzen Wochen genauer unter die Lupe genommen. Es gibt sehr
viele öffentliche Krankenhäuser hier in Cape Coast, die allen Einheimischen
eine relativ billige und schnelle Behandlung ermöglicht. Nachdem ich jedoch
keinen Arzt in einem dieser öffentlichen Krankenhäuser vorfand und lediglich
die Krankenschwester eine Diagnose stellte, beschloss ich mir liebe eine
Privatklinik aufzusuchen. Hygiene wird überall großgeschrieben, der größte
Unterschied zwischen den von mir besuchten Kliniken war hauptsächlich der Preis
und das Vorhandensein von elektronischen Geräten. Während im öffentlichen
Krankenhaus der Puls und Blutdruck von Hand und ohne jegliche Hilfe von Uhren
etc. gemessen wurde, waren in der Privatklinik entsprechende Geräte dafür
vorhanden. Auch die Patientenkartei wurde einmal nur schriftlich in Akten
festgehalten, im anderen Krankenhaus wie aus Deutschland gewohnt im Computer
abgespeichert. Ich hoffe in nächster Zeit nicht noch genauer das ghanaische
Gesundheitssystem in Anspruch zu nehmen, auch wenn ich mich darin in keiner
Weise unwohl gefühlt habe.
Dennoch blieb mir in der letzten Zeit auch etwas Freiraum um
einen naheliegenden Teil des Regenwaldes zu erkunden, und ich muss sagen, das
Grün das hier herrscht ist im Gegensatz zu dem Grün des deutschen Frühlings um
Meilen intensiver.
Auch die Universität haben wir in der Zwischenzeit mal
besucht. Cape Coast ist die zweitgrößte Studentenstadt Ghanas, was uns bisher
eigentlich nicht aufgefallen war, bis zu dem Zeitpunkt, als man die
riiiiiiiesen Anlage zum ersten Mal betreten hat. Ähnlich einem Schloßpark mit 7
Wohnheimen und unzähligen Vorlesesälen, zwischen denen man mit einem Taxi
pendeln muss, da die Anlage so groß ist, ist die UCC (University of Cape Coast)
aufgebaut. Mir erschien das Gelände, als ob es eine eigene Stadt sei, eine
Stadt mit eigenen Läden, eigenen Friseursalons, eigener Sportanlage und so
weiter….
| Eines der vielen Studentenwohnheime |
| Aussicht aus einem Vorlesungssaal |
Desweiteren habe ich Bekanntschaft mit ein paar Krokodilen
geschlossen, die ganz in unserer Nähe in einem See leben. Was ein Ereignis
direkt neben sich sonnenden Krokodilen zu stehen!
Unser ViA-Crew Gruppentreffen fand in der Zwischenzeit auch
statt- eine gemütliche Runde am Kosa Beach, die trotz schlechtem Wetter
(komischerweise ist das Wetter am Wochenende immer regnerisch) sehr schön war,
da jeder etwas interessantes aus der Einsatzstelle oder andere Erfahrungen preisgeben
konnte.
Bis dann,
eure Lisa


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