Freitag, 2. September 2016

WOW- Was für eine Woche!

Wahnsinnig!



So viele neue Eindrücke haben mich in den letzen Tagen überflutet. Mein Flug von Frankfurt nach Dubai, der siebenstündige Aufenthalt am Flughafen Dubai und der Weiterflug von Dubai nach Accra war der Beginn eines ganz neuen Abenteuers. Die riesigen Flugmaschinen Boeing 777 und Airbus A380 brachten uns, das heißt Rebecca, meine Mitbewohnerin, Laurenz und Paavo, Mitfreiwillige und mich, sicher nach Accra. Am Flughafen in Ghana lernten wir sofort unsere zuständige Koordinatorin Emma kennen. Trotz starker Müdigkeit schauten wir Vier auf der dreistündigen Fahrt von Accra nach Cape Coast alle gespannt aus den Fenstern unseres Pickups. Überall sahen wir an den Straßenrändern kleine Verkaufsstände die alles verkaufen, was man in Deutschland auch finden würde. Egal ob Autoreifen, Zahnbürsten, Essen, Matratzen, Möbel, Wasser, Handys und Handykarten oder Stoffe, you can all buy it on the street. 








In Cape Coast wartete uns eine Zwischenwohnung, direkt in Emmas Haus, in der uns die erste Willkommensmahlzeit überreicht wurde- Reis mit scharfer Tomatensoße und Hähnchen. Dieses Gericht haben wir in den ersten fünf Tagen täglich zu uns genommen und ich muss sagen, ich gewöhne mich mehr und mehr an die Schärfe.

Oh nein!

Nach den ersten unglaublichen Eindrücken der Stadt Cape Coast und den Menschen in unserer Umgebung kamen einige Hürden auf uns zu: die Toilette in unserer Zwischenwohnung funktionierte nur schwer, was die Hygiene zunehmend belastete, die Dusche konnte man nur abends nutzen, wenn überhaupt Wasser aus der Leitung kam und vor allem die ghanaische Gelassenheit, die wir in den ersten Tagen antrafen, war für mich schwer zu verstehen und damit umzugehen. Die deutsche Pünktlichkeit muss ich nun für ein Jahr vergessen und mich an die ghanaischen Zeitregeln gewöhnen. Viel Wartezeit und somit Zeit Dinge zu beobachten und zu erkunden kommen auf mich zu.
Doch der größte Schock war dann eine Überschwemmung in unserer Zwischenwohnung, die meine beiden Handys überflutete, all unsere Klamotten und Unterlagen triefen lies und erst nach einer Stunde Wasser schöpfen endlich behoben war. Tja so waren auf einen Schlag all meine Verbindungen nach Deutschland zerstört. Da die Luftfeuchtigkeit derzeit sehr hoch ist, sind unsere Klamotten und Bücher immer noch dabei zu trocknen…Die Regenzeit hält noch mindestens diesen Monat an. Das Grundnahrungsmittel Reis muss bei mir derzeit als Handytrockner herhalten, und ich hoffe ich kann bald wieder auf eines der Handys zurückgreifen, sodass Rebecca ihr Altes wieder nutzen kannJ

We will see!

Die Schule beginnt erst am 13. September, sodass mir genügend Zeit bleibt, die Umgebung und Stadt zu erkunden. Nach fünf Tagen Zwischenwohnung konnten wir auf den 1. September endlich in unsere eigene WG ziehen. Die Wohnung ist Teil eines komplett neuen Hauses, das in einer weiträumigen Gegend mit weiteren größeren und schickeren Häusern steht. Es hat zwei Stockwerke, wobei wir unsere Wohnung im Oberen besitzen. Wir konnten unseren Augen nicht trauen, dass wir in dieses Haus ziehen werden, da es deutsche Standards teilweise sogar übertrifft. Wir wohnen hier ab nächste Woche zu dritt und ab Oktober zu viert. Jeder hat sein eigenes Zimmer, es gibt ein Bad und eine große Küche. Wir sind gerade dabei alles einzurichten und die Wohnung mit Möbeln auszustatten.



Dieser Umzug hat meine Motivation auf das Abenteuer Ghana deutlich geweckt. Die ersten Rückschläge sind fast vergessen und ich blicke jetzt deutlich positiver auf die nächsten 360 Tage!


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