-The world is a book and those who do not travel read only one page-
Die zweite Woche hat es in sich- vieles hat sich für mich verändert, vor allem ins Positive. Mit jedem Tag hier in Cape Coast fühle ich mich sicherer, willkommener und ein wenig mehr Zuhause. Die Schärfe des Essens wird ertragbar, unsre Wohnung in der wir inzwischen zu dritt wohnen wird mehr und mehr zu unsrem eigenen Reich, die Umgebung wird bekannter und die Bekanntschaften auf der Straße nehmen zu.
Rebecca und ich hatten das Glück, das größte Festival Ghanas hier in Cape miterleben zu dürfen. Ghanaer aus allen Regionen kamen nach Cape Coast, um das Fetu Afahye zu feiern, weshalb die Stadt mehr als überfüllt war. Überall wurde gefeiert und getanzt. Am Orange Friday zieht ein riesiger Umzug mit Lastern und lauter Musik durch die Stadt, die Menschenmasse ist in orange gekleidet und tanzt. Am Samstag wurde ein großer „Karnevals“-Umzug gefeiert, um die Chiefs Ghanas zu ehren. Ich bin jetzt noch geflashed von all den Traditionen, die wir dort sehen konnten. Außerdem kam der Präsident John Mahama um mit den Chiefs zu diskutieren. Am beeindrucktesten war für mich dabei, wie stark das Volk hinter dem Präsidenten und all den Chiefs steht und wie sie diese feiern.
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| Festival- ein Anhänger des Chiefs auf dem Weg ein ganzes Ei zu essen |
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| Einer der Chiefs |
Nicht nur tagsüber wird hier in Cape viel gefeiert, auch nachts sitzt hier keiner still (da kann Deutschland was lernen J). Nachtruhe herrscht wenn dann von zwei bis halb fünf oder ähnlich, wie man das ein Jahr aushalten soll, muss ich noch herausfinden.
| Waschen will gelernt sein :) |
Ich werde die nächsten Tage noch ein wenig die Stadt erkunden, am Strand verbringen, Sport machen (ja hier gibt es ein Fitnessstudio) und mir meine ersten Kleider nähen lassen, bevor dann nächste Woche die Schule beginnt.
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| Wahlkampf auf ghanaische Art- laute Musik und viel Tanz |
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| Fufu- traditionelles Gericht das man mit den Fingern isst |
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Ganz liebe Grüße aus dem sehr schwülen Ghana!





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